Freistellungen am Andreaesranken

Die Freistellungen am Andreaesranken werden hauptsächlich aus zwei Gründen durchgeführt: 

Einmal zum Erhalt der historischen Obstbäume, teilweise gibt es die Sorten nur noch wenige Male im Landkreis. 

Aber auch um die Beweidungssituation für den Schäfer wieder zu verbessern.

Die trockenen Hänge des Andresrankens sind zudem als Lebensraum für die Berghexe, einem sehr seltenen Tagfalter, geeignet.

In Bayern gibt es nur noch wenige Standorte mit Populationen der Berghexe, Heidenheim hat dabei die stabilste Population. 

Um deren Bestand zu schützen, sollen weitere Lebensräume gefördert werden. 

Die Berghexe bevorzugt trockene, sonnige und steinige Lebensräume – Hutungen sind also sehr gut geeignet für sie.

Die Entbuschung am Andreaesranken wird vom Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz mit 75 % gefördert, den Eigenanteil trägt der Markt Heidenheim.

Der Landschaftspflegeverband organisiert dabei die Fördergelder, die Umsetzung und Abwicklung solcher Landschaftspflegemaßnahmen.

Der Heimatverein Heidenheim e.V. führt die jährliche Entbuschung durch.